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	<title>energiedialog.ch &#187; News</title>
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		<title>Den Glühbirnen geht das Licht aus</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:03:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang September dürfen in der Schweiz keine Glühbirnen mit mehr als 75 Watt Leistung verkauft werden. Bald folgt die 60-Watt-Birne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1287" title="Royalty-Free Stock Photography by Rubberball.com" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/09/100226_news_oeffentlichkeit_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Seit Anfang September dürfen in der Schweiz keine Glühbirnen mit mehr als 75 Watt Leistung verkauft werden. Bald folgt die 60-Watt-Birne.</strong></p>
<p><span id="more-1286"></span>Den Glühbirnen geht’s an die ‘Fassung’: Bereits vor einem Jahr trat das Verkaufsverbot für 100-Watt-Birnen in Kraft, nun folgte das Aus für die 75-Watt-Birnen, per September 2011 folgen die 60-Watt-Birnen – und ab Januar 2012 dürfen überhaupt keine herkömmlichen Glühbirnen mehr im Handel vertrieben werden. Dies wird in der Schweizer Energieverordnung festgelegt, die sich in diesem Bereich stark an den in den EU-Ländern gültigen Vorschriften orientiert.</p>
<p>Die klassischen Glühbirnen gelten als grosse Stromfresser und sollen deshalb komplett durch Energiesparlampen ersetzt werden. Mit diesem Ersatz und weiteren Massnahmen wie sparsamere Haushaltgeräte will der Bund bis zu 960 Millionen kWh pro Jahr einsparen. Vom gesamten Stromverbrauch der Schweiz von rund 58 Milliarden kWh (2009) gehen rund 30 Prozent auf das Konto der Haushalte.</p>
<p>Energiesparlampen brauchen bedeutend weniger Strom als Glühlampen und halten auch viel länger. Nachteilig ist, dass sie Quecksilber enthalten und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Der Nachteil des höheren Kaufpreises ist relativ: Dank der gegenüber Glühlampen wesentlich längeren Betriebsdauer werden die Sparlampen auch aus ökonomischer Sicht ihrem Namen vollauf gerecht. (es)</p>
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		<title>Schweizer Windkraft am Limit</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/09/schweizer-windkraft-am-limit/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:04:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Mont Croisin im Berner Jura produzieren achte neue Windturbinen Strom. Die Anlage zeigt jedoch die Grenzen der Windkraft in unserem Land auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1285" title="100907_news_oeffentlichkeit_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/09/100907_news_oeffentlichkeit_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Auf dem Mont Croisin im Berner Jura produzieren neuerdings 16 statt acht Windturbinen Strom. Die Leistung des grössten Schweizer Windkraftwerks hat sich sogar vervierfacht. Die Anlage zeigt aber auch die Grenzen der Windkraft auf.</strong></p>
<p><span id="more-1284"></span>Auf den exponierten Hügelzügen des Mont Croisin wandeln neuerdings 16 riesige Propeller Windenergie in Strom um. Nach neun Jahren für Planung und Bau und Investitionen von 52 Millionen Franken ging der vergrösserte Windpark  Anfang September ans Netz. Die Anlage soll in Zukunft jährlich 40 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren. Das entspricht in etwa dem Jahresbedarf von 13’000 Haushalten.</p>
<p>Eine Herausforderung war die Logistik: Die Turbinen mussten auf dem Wasserweg via Rhein nach Basel und schliesslich über enge Strassen auf die Berner Jurahöhen transportiert werden. Ebenso mussten 8000 Tonnen Beton für die Fundamente und der weltweit grösste Teleskop-Mobilkran auf den Mont Croisin geschafft werden.</p>
<p>Der Windpark auf dem Mont Croisin zeigt aber auch die grundsätzlichen Probleme der Windenergie in der Schweiz auf: Damit die riesigen Propeller überhaupt Energie produzieren, braucht es eine minimale Windstärke von zwölf Stundenkilometern, was aber nur rund jeden zweiten Tag der Fall ist. Die Hälfte der Zeit stehen die Windräder auf dem Mont Croisin also still. Für eine Totalauslastung wäre sogar eine Windstärke von 50 Stundenkilometern notwendig.</p>
<p>Das zweite Problem ist der Platz. Die Standorte mit regelmässigen und genügend starken Winden sind in der Schweiz äusserst rar – oder es kommt der Landschaftsschutz ins Spiel, was den Bau von Windkraftwerken meist verunmöglicht. So auch im Berner Jura. Eigentlich hätten die Ingenieure den Windpark lieber auf dem höheren, etwas nördlich gelegenen Chasseral gebaut, denn dort hätten die Turbinen erheblich mehr Strom produzieren können. Da der Chasseral aber in einem Naturschutzgebiet liegt, wurde die Idee bereits vor Jahren begraben. Auch auf dem Mont Croisin können nicht noch mehr Windkraftwerke  gebaut werden. Die Standortgemeinden haben in ihren Zonenplänen höchstens 16 Windturbinen erlaubt. (scc)</p>
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		<title>Radioaktiver Abfall soll in die Tiefe</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/09/radioaktiver-abfall-soll-in-die-tiefe/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrheit der Teilnehmer unserer aktuellsten Umfrage ist sich einig: Radioaktiver Abfall soll in der Tiefe und nicht oberirdisch gelagert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1282" title="100210_news_aufgeschnappt_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/09/100210_news_aufgeschnappt_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Die Mehrheit der Teilnehmer unserer aktuellsten Umfrage ist sich einig: Radioaktiver Abfall soll in der Tiefe und nicht oberirdisch gelagert werden.</strong></p>
<p><span id="more-1281"></span>Die Lagerung von radioaktivem Abfall wird kontrovers diskutiert. Bei unserer August-Umfrage wollten wir also wissen, wo nach Meinung der User dieser Abfall zukünftig gelagert werden soll.</p>
<p>54 Teilnehmer haben uns ihre Beurteilung abgegeben. Knapp drei Viertel finden, die Abfälle sollen in geeigneten Tiefenlagern deponiert werden. 26 Prozent befürworten eine überirdische Variante.</p>
<p>Damit teilt die Mehrheit der Teilnehmer die Meinung der Experten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Sie sind überzeugt, dass der in der Schweiz anfallende radioaktive Abfall aus der Energiegewinnung, Medizin und Industrie am sichersten in jenen Gesteinsschichten gelagert werden soll, welche eine Stabilität über Jahrmillionen vorweisen können.</p>
<p>Das Thema bleibt jedoch kontrovers.  Im September finden nun in den von der Nagra bestimmten, potenziellen Regionen für ein Endlager diverse Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung statt.</p>
<p>Die Energieversorgungsunternehmen in der Schweiz bieten verschiedene Naturstrom-Produkte an. Somit können die Strombezüger die Zusammensetzung ihres Stroms gemäss ihren Präferenzen zusammenstellen. Bei der aktuellen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, ob auch Sie bereits ein Naturstrom-Produkt beziehen?</p>
<p>Danke für die Teilnahme!</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/20129.pdf">Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung</a></li>
</ul>
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<p></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erstes iranisches AKW vor der Inbetriebnahme</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/09/erstes-iranisches-akw-vor-der-inbetriebnahme/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat auch der Iran ein Kernkraftwerk – dank Hilfe von Russland und deutschen Ingenieuren. Für Teheran ist dies auch ein politisches Signal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1279" title="100902_news_ausland_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/09/100902_news_ausland_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Nun hat auch der Iran ein Kernkraftwerk – dank Hilfe von deutschen Ingenieuren und von Russland. Für Teheran ist die Einweihung des Reaktors ein politisches Signal.</strong></p>
<p><span id="more-1278"></span>Mitten im Streit mit der internationalen Gemeinschaft um das Atomprogramm hat Iran sein erstes Kernkraftwerk eingeweiht. Mit dem Bau der Anlage in Buschehr am Persischen Golf hatten die Iraner bereits in den Siebzigerjahren, noch unter dem Schah-Regime, begonnen. Damals sorgte die deutsche Kraftwerk Union, die heutige Siemens, fürs Fundament. Fertiggebaut haben den Leichtwasserreaktor schliesslich die Russen. Zuletzt standen über 2000 russische Arbeitskräfte im Einsatz. Das Kraftwerk soll nun im November ans Netz gehen und eine Maximalleistung von 1000 Megawatt erreichen.</p>
<p>Der iranische Atomchef Ali Akbar Salehi sprach bei der Einweihungsfeier von einem “historischen Tag”, und dass sich Russland dank der gelieferten Technologie in die Geschichtsbücher des Irans eingetragen habe. Russland hat auch die Brennstäbe geliefert und wird sich ebenfalls um deren Entsorgung kümmern. Die russischen Lieferanten schlossen einen möglichen Missbrauch der Brennstäbe zur Waffenproduktion wegen der Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA aus: “Alle Experten wissen, dass ein Missbrauch nicht möglich ist”, versichert Sergej Kirijenko, Leiter des russischen Atomkonzerns Rosatom.</p>
<p>Allgemein in die Kritik geraten ist der Iran, weil er trotz Sanktionen durch die internationale Gemeinschaft an einem eigenen Programm zur Anreicherung des Kernbrennstoffs Uran festhält. Insbesondere die USA vermuten dahinter die Absicht zum Bau von Atomwaffen. Bei der Kraftwerkseinweihung betonte der iranische Atomminister Salehi, das “friedliche Atomprogramm trotz Ablehnung durch den Westen fortzuführen”.</p>
<p>Iran als Atommacht wäre auch nicht im Sinne der Russen, denn dies würde die eigene Position schwächen. Beobachter glauben sogar, dass Russland die Fertigstellung des Kraftwerksprojekts mit Absicht verzögerte, um von Iran Zugeständnisse im Streit mit dessen Atomprogramm zu erreichen. Russland hatte den Bauvertrag über die Summe von einer Milliarde Dollar bereits 1995 unterzeichnet. Damals gingen die Parteien noch von einer Fertigstellung im Jahr 2007 aus. (scc)</p>
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		<item>
		<title>Super-Öko-Schiff spart 70 Prozent CO2</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/09/super-oeko-schiff-spart-70-prozent-co2/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 06:30:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Japan setzt vermehrt auf eine "grüne" Seefahrt. So will Japans grösste Frachtschifffahrtsgesellschaft in 20 Jahren ein Super-Öko-Schiff einführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1274" title="100901_news_aufgeschnappt_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100901_news_aufgeschnappt_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Japan setzt vermehrt auf eine “grüne” Seefahrt. So will Nippon Yusen KK, Japans grösste Frachtschifffahrtsgesellschaft, in 20 Jahren das „NYK Super-Öko-Schiff 2030“ vom Stapel laufen lassen.</strong></p>
<p><span id="more-1273"></span>Es sieht aus wie aus einem Science Fiction Film: Das „NYK Super-Öko-Schiff 2030“. 2030, weil das 353 Meter lange Containerschiff in 20 Jahren auf den Markt kommen soll. Es ist mit 31000 Quadratmeter Sonnenzellen bestückt und der Antrieb wird von mindestens acht Windsegeln unterstützt. Brennstoffzellen mit Flüssiggas treiben die Motoren an, die 40 Megawatt Gesamtleistung erbringen sollen. Eine haifischartige Haut, auf der sich Luftblasen bilden, verringert zusätzlich den Reibungswiderstand im Wasser. Insgesamt wird dieser Frachter, der sich derzeit in der Designphase befindet, gemäss seinem japanischen Hersteller Nippon Yusen KK bis zu 70 Prozent weniger Kohlendioxid ausstossen als ein heutiges Containerschiff mit einem Dieselmotor.</p>
<p>Die japanische Schifffahrtsindustrie wurde zwar inzwischen von China und Südkorea überholt. Sie will sich aber mit „grüner“ Technik einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Denn nebst der Reduktion der Klimagase lassen sich so auch die Treibstoffkosten massgeblich senken. Um ihre Energiespartechniken gemeinsam mit anderen bedeutenden Unternehmen umzusetzen, hat sich Nippon Yusen KK kürzlich mit der dänischen Gruppe A.P. Moller-Maersk und der norwegischen Det Norske Veritas zusammengeschlossen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1275" title="100901_news_aufgeschnappt_500x327" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100901_news_aufgeschnappt_500x327.jpg" alt="" width="500" height="327" /></p>
<p>Bislang sind Schiff– wie auch die Luftfahrt von Klimaschutzvorschriften ausgenommen. Diese Unternehmen tauchen daher in keiner CO2-Länderstatistik auf. Doch das dürfte sich bald ändern. Verglichen mit Lastwagen stossen Schiffe zwar je transportierter Einheit weniger als einen Fünftel Klimagase aus. Doch die Gesamtemissionen der globalen Schifffahrt sind mit 870 Millionen Tonnen etwa so hoch wie der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands und sie machen einen Anteil von drei Prozent der globalen Klimagasproduktion aus. Zum Vergleich: Die Schweiz entlässt pro Jahr “nur“ rund 51 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft. (scc)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Versorgt einst Wüstenstrom die USA?</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/08/versorgt-einst-wuestenstrom-die-usa/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die amerikanischen Wüsten wären gross genug, um die grösste Volkswirtschaft der Erde mit Solarstrom zu versorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1272" title="100830_news_ausland_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100830_news_ausland_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Die amerikanischen Wüsten wären gross genug, um die grösste Volkswirtschaft der Welt mit Solarstrom zu versorgen.</strong></p>
<p><span id="more-1271"></span>Europa plant mit dem Desertec-Projekt ein gigantisches Kraftwerknetz in der Sahara, das dereinst 15 Prozent des europäischen Strombedarfs liefern soll. Sogar den gesamten Energiebedarf mit Wüstenstrom decken könnten die USA. Die Internationale Energieagentur IEA hält in einer neuen Studie fest, dass allein die Wüsten im Südwesten der USA gross genug sind, um die gesamte Nation mit Strom aus Solarkraftwerken zu versorgen. Wichtig dazu ist laut IEA aber der poltische Wille, dafür auch finanziellen Mittel bereitzustellen.</p>
<p>Erfahrungen mit Wüstenstrom haben die USA seit 20 Jahren. Ein Meilenstein in Sachen Solarwärmekraftwerk ist die 2007 ans Netz gegangene Anlage “Solar One” in der Nähe von Boulder City. Sie erstreckt sich über eine riesige Fläche von 1,4 Quadratkilometern, entsprechend rund 212 Fussballfeldern, und hat eine Leistung von 64 Megawatt. Experten erhoffen sich von der Anlage eine Initialzündung für solarthermische Kraftwerke im Südwesten der USA. Ehrgeizige Ziele setzt sich jedenfalls der Bundesstaat Nevada: Bis ins Jahr 2015 will dieser 20 Prozent des Strombedarfs mit Solarstrom decken.</p>
<p>Ähnlich wie beim Desertec-Projekt wird auch bei “Solar One” das Sonnenlicht über Spiegel gebündelt und auf sogenannte Receiver geführt, worin eine Flüssigkeit fliesst, die durch die Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Das erhitzte Thermoöl überträgt die Wärme an einen Wasserkreislauf, in dem dank der Hitze Dampf entsteht, der eine Turbine antreibt.</p>
<p>In den USA waren Solarkraftwerke lange Zeit beinahe in Vergessenheit geraten, weil staatliche Fördermittel abgeschafft worden waren. Angesichts niedriger Ölpreise war die Notwendigkeit für Sonnenenergie zwischenzeitlich nicht mehr gegeben. Mit der Ökostrom-Offensive von US-Präsident Barack Obama hat sich dies nun geändert: Bis ins Jahr 2025 soll Ökostrom ein Viertel des gesamten amerikanischen Stromverbrauchs ausmachen. Zahlreiche amerikanische Bundesstaaten bauen deshalb ihre Kapazitäten bei den erneuerbaren Energien aus. Kalifornien beispielsweise will in den nächsten sechs Jahren drei Milliarden Dollar in Solarstromprojekte investieren. (scc)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Windenergiebranche ohne frische Brise</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/08/windenergiebranche-ohne-frische-brise/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:40:04 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Jahren des Wachstums sind die fetten Jahre für die globale Windbranche vorerst vorbei. Die Ursachen sind vielfältig, die Prognosen düster.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1268" title="100610_news_technologien_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100610_news_technologien_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Nach Jahren des Wachstums sind die fetten Jahre für die globale Windbranche vorerst vorbei. Die Ursachen sind vielfältig, die Prognosen düster.</strong></p>
<p><span id="more-1266"></span>Ende 2009 waren weltweit Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 203,5 Gigawatt am Netz. Nach einer Prognose der World Wind Energy Association wird dieser Wert Ende des laufendes Jahres bestenfalls bestätigt. Die Windbranche tritt auf der Stelle – ein schmerzhafter Einschnitt nach Jahren stetigen Wachstums der weltweit installierten Windkraftleistung.</p>
<p>Besonders hart getroffen hat es Weltmarkführer Vestas aus Dänemark. 119 Mio. Euro Nettoverlust meldeten die Skandinavier unlängst und waren gezwungen,  die Umsatzprognose für 2010 bereits zum zweiten Mal nach unten zu korrigieren. Düstere Aussichten, die sich auch negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken: 300 Stellen will Vestas im Heimatmarkt abbauen.</p>
<p>Dabei steht Vestas stellvertretend für eine Branche, die jahrelang erfolgsverwöhnt war. Nun scheint sich der Wind buchstäblich zu drehen. Einerseits vollzieht sich der Aufbau von Windparks auf hoher See langsamer als erwartet. Andererseits konzentrieren sich viele Volkswirtschaften in ökonomisch harten Zeiten auf Haushaltskonsolidierungen – zu Lasten der Förderung von erneuerbaren Energien.</p>
<p>Erschwerend hinzu kommen technische Entwicklungen, die ein weiteres Wachstum der Windbranche abwürgen. Neue Förder– und Bohrtechniken führen dazu, dass Erdgas in den USA viel billiger ist als noch vor einigen Monaten. Gaskraftwerke werden somit für Investoren attraktiver und graben gleichzeitig den Geldzufluss für neue Windanlagen ab. Branchenbeobachter prognostizieren, dass der Zubau von neuen Windrädern im Jahr 2010 auf die Hälfte des Vorjahresniveaus sinken wird. (jr)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Revolutionieren Lithium-Ionen-Batterien die Stromversorgung?</title>
		<link>http://www.energiedialog.ch/2010/08/neue-batterien-revolutionieren-die-stromversorgung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>

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		<description><![CDATA[Strom aus Wind und Sonne soll künftig in grossen Mengen gespeichert werden – dank neuartigen Batterien. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1265" title="AA Batteries" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100826_news_technologien_140x1401.jpg" alt="" width="140" height="140" />Strom aus Wind und Sonne soll künftig in grossen Mengen gespeichert werden. Neue Batterien können so die Stromversorgung revolutionieren.</strong></p>
<p><span id="more-1263"></span>Kleine Lithium-Ionen-Batterien werden heute schon in Notebooks und Mobiltelefonen weltweit eingesetzt. Auch die Elektromobilität soll mit Hilfe dieser Technologie in naher Zukunft zum Erfolg geführt werden. Und bereits zeichnet sich für die Lithium-Ionen-Technologie ein neuer, riesiger Markt ab: Wind– und Solarenergie sollen mit Batterien in grossen Mengen gespeichert werden. Wind und Sonne haben den Nachteil, dass die daraus erzeugte Energie nicht ständig und konstant zur Verfügung steht. Um Engpässe und Überproduktion zu vermeiden, braucht es neue Speichertechnologien. Nur so können die Erzeugung und der Verbrauch von Strom entkoppelt und Netzschwankungen stabilisiert werden.</p>
<p>Die Firma Evonik Industries entwickelt derzeit mit Partnern wie BASF, Bosch und Volkswagen die grösste Lithium-Ionen-Batterie der Welt. Dabei werden Keramik-Materialien und hochmolekulare Ionenleiter kombiniert. In einem ersten Schritt entsteht ein Stromspeicher mit einer Leistung von einem Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von etwa 700 kWh. Das ist rund 50 Mal mehr als bei einer Batterie für Elektroautos. Würde man diesen Speicher viertelstündlich be– und entladen, so könnten damit theoretisch 4000 Haushalte versorgt werden. Eine Erweiterung auf 10 MW ist geplant.</p>
<p>Prof. Dr. Martin Winter von der Uni Münster gibt der Lithium-Ionen-Batterie beste Chancen, sich im Wettbewerb um Speichertechnologien durchzusetzen: “Ich kenne keine Speichertechnologie, die signifikante Strommengen speichert, welche einen höheren Wirkungsgrad hat.” Sein Argument: “Wenn man in eine Batterie 100 Prozent Strom hineingibt, kommen bis zu 95 Prozent wieder raus. Wenn man dagegen aus Strom Wasserstoff macht und in einer Brennstoffzelle umsetzt, bekommt man unterm Strich 25 Prozent raus.” (kzj)</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://corporate.evonik.de/sites/dc/Downloadcenter/Evonik/Corporate/de/Unternehmen/Verantwortung/evonik-industries-lessy.pdf ">Mission Possible</a></li>
</ul>
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		<title>China dreht alten Fabriken den Strom ab</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:05:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[China hat 2009 die USA als größten Energieverbraucher der Welt überholt. Doch Peking will gegensteuern und mehr als 2000 veraltete Industrieanlagen stilllegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1262" title="100826_news_ausland_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100826_news_ausland_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Das Reich der Mitte hat 2009 die USA als größten Energieverbraucher der Welt überholt. Doch Peking will gegensteuern und mehr als 2000 veraltete Industrieanlagen stilllegen.</strong></p>
<p><span id="more-1259"></span>Auf der einen Seite steht ein unvergleichliches Wachstum, auf der anderen enorme Umweltbelastungen: China ist weltweit das Land mit den höchsten Treibhausgasemissionen. Deshalb greift die Regierung in Peking jetzt hart durch – und zwar ‘auf Chinesisch’: Bereits eine Woche nach der Drohung, mehr als 2000 Fabriken stillzulegen, setzen die Behörden ihre Ankündigung teilweise um.</p>
<p>Das Ministerium für Wirtschaft und Informationstechnologie habe angeordnet, 500 besonders klimaschädlichen Fabriken in der Provinz Anhui für einen Monat den Strom abzustellen, berichtet die Tageszeitung «China Daily». Bisher hatte China den Stromverbrauch lediglich in den Hochsommermonaten beschränkt. Diese Massnahme konnte den Energiebedarf aber nicht genügend mindern. Die Stilllegungen sollen nun dazu beitragen, dass die Provinzen ihre Energieverbrauchsziele bis Ende des Jahres einhalten können.</p>
<p>Die Schliessungs-Aktion macht die dramatischen Umweltfolgen des wirtschaftlichen Aufstiegs der Volksrepublik deutlich. Die Luft– und Wasserqualität in den Städten ist teils erbärmlich, immer wieder machen Umweltskandale Schlagzeilen: Erst Ende Juli war die Millionenstadt Jilin nach einem Chemieunfall zeitweise ohne Trinkwasserversorgung, und die Hafenstadt Dalian kämpft derzeit mit den Folgen einer gewaltigen Ölpest.</p>
<p>Pekings Initiative in Sachen Energieeffizienz hat nicht nur ökologische Gründe. Angesichts des enormen Wirtschaftswachstums ist die Regierung zunehmend besorgt über die wachsende Abhängigkeit von Öl– und Gasimporten aus politisch instabilen Regionen. China ist inzwischen der weltgrößte Stahlproduzent und strebt auch in anderen Bereichen eine Führungsposition an.</p>
<p>Die Ankündigung der Fabrikschliessungen passt zu einer Reihe von weiteren Massnahmen, mit denen Peking den Energieverbrauch senken will. Bereits im Mai waren der Preis von Erdgas um 25 Prozent erhöht und gleichzeitig zahlreiche Begünstigungen für energieintensive Betriebe rigoros zusammengestrichen worden. (scc)</p>
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		<title>Ehrung für «Stern von Laufenburg»</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:33:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der «Stern von Laufenburg» wird von einem amerikanischen Institut für seine Pionierleistung in der Stromgeschichte ausgezeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1261" title="100824_news_aufgeschnappt_140x140" src="http://www.energiedialog.ch/wp-content/uploads/2010/08/100824_news_aufgeschnappt_140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" />Vor mehr als 50 Jahren läutete der Zusammenschluss der Stromnetze zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz die Geburtsstunde des europäischen Verbundnetzes ein. Heute wird dies als Meilenstein der Stromgeschichte gewürdigt.</strong></p>
<p><span id="more-1260"></span>1958 wurden in Laufenburg die Stromnetze Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz zusammengeschlossen. Jetzt wurde dieser Zusammenschluss vom amerikanischen Institute of Electrical und Electronic Enegineers (IEEE) als historischer Meilenstein der Stromgeschichte gewürdigt.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Das zentrale Schaltfeld, das unter dem Namen «Stern von Laufenburg» bekannt ist, hat in Europa zum ersten Mal eine grenzübergreifende Leistungs– und Frequenzregelung eingeführt. Zudem setzte die Schaltanlage mit ihrer damaligen Technologie erste, weltweite Standards in der Hochspannungstechnik.</p>
<p>Heute umfasst das europäische Stromnetz insgesamt 30 Länder, in denen über 530 Millionen Konsumenten leben. Als Land im Herzen von Europa nimmt die Schweiz weiterhin eine zentrale Funktion ein: Als klassisches Transitland für Strom und als Drehscheibe für den Ausgleich von Bedarfs– und Produktionskapazitäten.</p>
<p>Mit der Auszeichnung der IEEE reiht sich der Stern von Laufenburg in eine List mit technischen Errungenschaften wie der elektronischen Technologie für Weltraumraketenstarts der NASA in den USA oder dem CERN in Genf ein. (klo)</p>
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